29 Oktober 2006

Bilanz


Bilanz
Spital: 1 Monat Paedi war nicht so der Hammer. Ich durfte nichts machen.
Meine Arbeitszeit habe ich demnach halt auch angepasst (4d a 2-3h/wo). Morgen
bin ich in Anaesthesie. Mal schauen
Wetter: Seit 2 Wochen der wahre Traum! Immer sonnig und warm (aber nicht
zu heiss). In der Nacht genau richtig zum Schlafen.
Natur: Ueppiger gehts nicht! Man kann sich hier nicht sattsehen. Ob Wandern,
Strandhocken, oder Ausfluege machen; es ist phantastisch! Keine gefaehrlischen
Tiere! Es ist voll von Fruechte tragenden Papaya-, Bananen-, Mangobaeumen
und Kokospalmen.
Madame Durupus: Wir sind noch zu zweit da. Es ist ein riesen Zufall, dass
Nik (Pathoassistent waehrend meines Blockes) zur selben Zeit am selben Ort
auf den Seychellen wohnt. Er faehrt morgen und dann bin ich fuer eine Woche
alleine.
Politik: Es ist nichts mehr vorgefallen, aber die Leute haben Angst, dass
etwas passieren koennte. Vor 4 Wochen wurde der Oppositionsfuehrer in einer
friedlichen Demonstration angeschossen und andere fuehrende Politiker der
Opposition von der Polizei niedergeknebelt.
Essen: Ich freu mich sooooooooooo auf schweizer Kueche.
Zusammenfassung: Es gefaellt mir unglaublich gut hier. Ich bin mit Sicherheit
nicht zum letzten Mal hier gewesen. Trotzallem freue ich mich sehr darauf
wieder nach Hause zu fahren.

Tauchkurs


Tauchkurs
Letzten Montag begann ich den Kurs um eine Tauchlizenz zu erlangen. Der Kurs
besteht aus Fertigkeitentraining im seichten Wasser, 4 Dives und Theorie.
Die Tauchgaenge waren phantastisch. Mit dem Abtauchen eroeffnet sich einem
eine total neue Welt. Die Tierwelt ist so vielfaeltig und bunt, dass man
es sich oben gar nicht ertraeumen kann. Leider sind die Korallen seit El
Nino (1997) nicht mehr so farbig; aber immernoch super! Neben Wasserschildkroeten,
Stachelrochen, Loewenfische (hoechstgiftig), Napoleonfische, Muraenen und
Riffhaien habe ich tatsaechlich einen Walhai gesehen!!! Wir konnten ca 15
min mit diesem Jungtier (8m) herumschwimmen. Dieses Erlebnis ist unbeschreiblich
und manche Taucher warten ein Lebenlang auf diesen Moment.

22 Oktober 2006

16.Okt.06 Les trios freres


Mahe ist eine Granitinsel und sehr huegelig (Morne Seychellois 956 m.u.M). Ueber Victoria imponieren die 3 Gipfel des trois freres. Auf halber Hoehe (ca.400m.u.M) befindet sich ein Aussichtspunkt, den wir bestiegen haben. Die Wanderung dahin durch den Dschungel ist wunderschoen und die Aussicht von oben atemberaubend. Man sieht (fast) die ganze Ostseite von Mahe mit den Inseln im gruen-tuerkis-blauen Meer. Es war ein unvergessliches Erlebnis und gerade richtig fuer den Abschluss unserer gemeinsamen Zeit auf den Seychellen. Am naechsten Tag musste Carmen leider schon abreisen.

Unsere Unterkunft


Madame Durup ist eine 75-jaehrige Wittwe franco-chinesischer Abstammung, die 4 halbtote Hunde und eine Horde von Studenten in ihrem Haus beherbergt. Nebenan wohnt der Juengste (ihrer 9 Kinder) mit weiteren Studenten (u.a. wir) in einem eigenen Haus. “Did you just arrive?” hoert man sie die ersten 3 Tage fragen. Ausserdem ist Einmischen ihre Spezialitaet:”that’s not the way how to open a coco-nut”. “Why you drink tea? Are you Chinese?” hiess es als Carmen Wasser fuer Tee abkochte. Trotz allem beginnt man nach einiger Zeit ihre herzliche Art zu moegen.

Paediatrie at Victoria Hospital


Erst wenn man die Hotels und Touristen/Orte verlaesst und beispielswise sich das Spital ansieht, wir einem bewusst, dass die Seychellen immer noch ein 3. Weltland sind. Ich moechte nicht als Kind in diesen gruen besudelten Waenden – geschweige denn in den rostigen Gitterbetten – gefangen sein. Zumal die meisten Kinder kaum krank sind. Kinder mit Mittelohrentzuendungen und jedes mit Gastroenteritis wird hospitalisiert (auch bestens Hydrierte). “Die Eltern wissen nicht, wie mit kranken Kindern umzugehen” ist die Erklaerung. Die schweren Faelle kommen aber sowieso nach Mauritius oder Singapur.
Auf dem Notfall erhaelt jeder als Dankeschoen ein Antibiotikum; just in case.

28 September 2006

25. September; Praslin - Vallee de Mai


Der Nationalpark Vallee de Mai ist nicht wie der Rest des Dschungels; sondern ein Palmenwald. Er ist der letzte Ort auf Erden, wo die legendaere Coco-de-Mer waechst, eine Palme mit einer Blattstielgroesse von bis 15m und Blaetter von 6x6 Meter!! Die Coco selbst (30x10x20 und 25kg) ist die groesste Nuss ueberhaupt. Die Reifung der Coco dauert 6 Jahre. Die Dichte ist hoeher als Wasser und so koennen sich die Nuesse nicht ueber den Ozean verbreiten.

23.-24. September; Praslin


Mit einer weiteren Nussschale gelangten wir nach Praslin (2. groesste Insel). Das Busfahren ist ein Erlebnis fuer sich – ueber huegeliges Gelaende z.T. 30% Steigung.
Wir wanderten ueber einen Huegel, von wo aus wir die Anse Lazio, andere Inseln und einen grossen Teil von Praslin sehen konnten. Die Anse Lazio zaehlt zu einer der weltweit schoensten Buchten, sodass es verboten ist in der Umgebung etwas zu bauen. Laut Reisefuehrer sei die Bucht spiegelglatt.
Wir gingen baden. Nach ein paar Wellen zog sich das Wasser stark zurueck und es stand ploetzlich eine 2m hohe Welle vor uns. Uns hat es beide im Wasser ueberschlagen und ziemlich unter Wasser gehalten. Es war wohl nicht verwunderlich, dass wir beide unsere Sonnenbrillen verlohren.

22. September; La Digue - Tortoises


Die Riesenschildkroeten auf den grossen Inseln der Seychelles sind durch die hungerigen Seefahrer ausgerottet worden. So hat man vor einigen Jahren begonnen eine aehnliche Art, die sich im Aldabra-Atoll (Sued-Seychellen) halten konnte, wieder anzusiedeln.
Es sind gemuetliche Tiere und geben La Digue den abschliessenden Touch von einem Fleckchen Frieden auf Erden.

21.-22. September; La Digue


In einer dreieinhalbstuendigen Wackelfahrt setzten wir die 50km nach La Digue ueber. Sie ist die 3. groesste Insel (3000 Bewohner) aber hat trotzdem keinen Autoverkehr. Man bewegt sich zu Fuss (jeder Punkt der Insel ist innerhalb von 2 Stunden Fussmarsch erreichbar), mit dem Velo oder mit dem Taxi (d.h. Ochsenkarre)! La Digue steht vor allem fuer die bizzarren Gesteinsformationen, welche die Straende schmuecken.

18.-20. September; Mahe


Es war atemberaubend, als wir eine Schlaufe ueber die Mahe vorgesetzten Inseln im tuerikisfarbenen Wasser flogen. Wegen der Ueberbesetzung der Lodge wurden wir in einer Villa auf einem kleinen Huegel 100m.ue.M. mit 180 Grad Meersicht untergebracht. Die Temperaturen sind Luft: 25-28 Grad, Meer:26-27 Grad. Es ist ein wahrer Traum! Die Leute sind sehr nett und hilfsbereit.
Fuer dringende Sms ist meine Nr. 00248 784683
Die ersten Tage verbrachten wir v.a. mit Administrativem und Erkundungen.

06 September 2006

Sonnenuntergang zu Hause


Hier ist der Beweis, dass man nicht immer in die Ferne schweifen muss um eindrückliche Stimmungen zu erleben.

28 August 2006

Wüste Namib


Die Wüste reicht von der Südgrenze Namibias 2000km in den Norden und bildet im Westen einen 160km breiten Küstenstreifen. Wegen dem unumgänglichen Schicksal der Gestrandeten wurde sie von den Seeleuten schlicht "skeleton coast" genannt. Die grossen Kolonialmächte hatten kein Interesse an Wüste und und so konnte Bismarck (i.V. Lüderitz)1884 noch etwas expandieren und Südwest-Afrika deutsch machen.

27 August 2006

Victoria Falls


David Livingston entdeckte die Fälle 1855 an der Grenzen zwischen Süd- (Simbabwe) und Nordrhodesien (Sambia). Nebst dem Anblick war das Donnern der in 100 Tiefe stürzenden Wassermassen sehr imponsant. Es war unglaublich erfrischend bei 45°C von der Wasserwolke abgekühlt zu werden. Wegen der langen Trockenzeit, lagen ca. 2/3 (1200m) der Fälle trocken!

25 August 2006

Himba


Ein Hirtenvolk von 15'000 Menschen in Namibia, das mit den Herero zusammen den Bantu-Volksstamm bildet. Haare und Schmuck weisen auf den individuellen Stand und Reife (bei Kindern) hin. Der Kopfschmuck des Mädchens bedeutet, dass sie einem jungen Himba (im Norden Namibias ca. 1000km entfernt) versprochen ist. Der Mann (auf dem Bild) ist als 12-jähriger adoptiert worden und lebt seither im matriarchischen Dorf.

23 August 2006

Kap-Peninsula


Wer sieht den Pinguin?

21 August 2006

Namibia


Geparden-Farm

Namib-Naukluft


Toter Baum im Deadvlei

Chobe-Nationalparkt


Badegenossen im Zambezi-River

Südafrika


Seehundenkolonie im Oktober 2005 an der Kap-Peninsula.