Ich liess mir die Chance nicht entgehen mit dem grossen Weissen zu tauchen. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Tauchen ist man dabei aber in einem Käfig und schaut zu, wie der Hai einem anglotzt, um den Käfig herumlungert und sich überlegt, wie er den in Geschenkpapier (Neoprenanzug) eingepackten Happen wohl am besten an die Gurgel kommt. Die Fischchen sind aber nicht halb so aggressiv, wie man sie sonst immer in den Medien sieht.
13 April 2010
Rosalinda
Ich liess mir die Chance nicht entgehen mit dem grossen Weissen zu tauchen. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Tauchen ist man dabei aber in einem Käfig und schaut zu, wie der Hai einem anglotzt, um den Käfig herumlungert und sich überlegt, wie er den in Geschenkpapier (Neoprenanzug) eingepackten Happen wohl am besten an die Gurgel kommt. Die Fischchen sind aber nicht halb so aggressiv, wie man sie sonst immer in den Medien sieht.
Garden Route
Guter Wein, feines Essen, Ferienatmosphäre, angenehmes Wetter, Delphine vor der Nase, wunderschöne Landschaft und dramatische Brandungen! Wenn diese Faktoren aufeinander treffen, nennt man das die Garden Route. Die vielen Villen (spottbillig übrigens) an der ganzen Küste lassen erahnen, dass ich nicht der erste bin, der dem Charme dieser Gegend erlegen ist.
03 April 2010
Bazaruto
Kaum am Meer angekommen, wurde aus dem Abenteuer ein Ferienerlebnis. Die leeren Strände des Bazaruto Archipels und der indische Ozean sind überwältigend. Nachdem sich die Tiere im Krüger NP versteckt hielten, hatten wir hier unheimlich Glück. Wir schnorchelten 45min mit einem Walhai, was mitunter eines der absolut atemberaubendsten Highlights meines Lebens war! Dieses riesige Tier ernährt sich von Plankton und schwamm stets neugierig (nicht hungrig) um uns Menschen herum. Als wäre dies nicht genug, ging ich auf einen deep dive (30m), wo wir Mantarochen sahen! Riesige Deltas segeln an einem vorbei, begleitet von vielen anderen Fischen. Nach dem Tauchgang begegneten wir 11 Delphinen, mit denen wir kurz zusammen schnorchelten und um das ganze noch zu versüssen, trafen wir nochmals auf einen Walhai, der in seichtem Wasser (ca. 10m) ca. 15min an meiner Seite (ca. 2m entfernt) schwamm!
Mozambique
Vom Krüger NP ging es direkt über die Grenze in den Parque Nacional do Limpopo nach Mozambique. Die guten Strassen verwandelten sich in Sand- und Schlammpisten, die sich gegenseitig in Verwilderung übertrafen. Natürlich musste es soweit kommen, dass wir im Juhe komplett einsumpften. Wir standen Knöchel tief im Matsch und buddelten den Truck aus. Aus mir unerklärlichen Gründen stand die ganze Gruppe neben, als mir plötzlich das Natel aus der Hosentasche in den Schlamm fiel. Auf das Geschrei des Entzetzens jener Glotzer reagierte ich mit einem souveränen Handgriff in den Schlamm, der meine SMS-Maschine wieder ans Tages licht brachte. Verwirrt vom Anblick dieses Gerätes (ich erkannte die Form, nicht aber die braune Farbe) versank ich es ebenso schnell wieder an derselben Stelle um es zu waschen (im Schlamm..!). Das bis dahin anhaltende Geschrei schlug im Nu in ein schallendes Gelächter um. Seither höre ich den running Gag tagtäglich…
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