26 März 2010

Kruger Nationalparc




Eine Safari im bekannten Krugernationalpark ist ein Muss; einerseits im Jeep aber auch eine Wanderung. Der Park ist riesig und die Tiere schüchtern. Mit etwas Geduld kommt man aber allerlei Elefantenclans, Giraffen, riesige Büffelherden und sogar Löwen zu sehen. Leider haben wir nicht alle der Big 5 gesehen.

Blyderivercanyon



Die Reise Richtung Kruger Nationalpark führte am Blyde-River Canyon vorbei. Es ist nach dem Grand Canyon (USA) und dem Fishriver Canyon (Namibia) der Drittgrösste.

17 März 2010

Swaziland




Mitten im Mlilwane Nationalpark ist die Lodge gelegen mit grossem swimming pool und einem etwas zerstreuten Vogelstrauss. Der Besuch eines internationales Fussballspiels (Swaziland – Simbabwe 1:2) gab der Ruhe die nötige Würze und erinnerte etwas an ein Grümpeltournier. Eine Wanderung durch den Nationalpark führte an Krok- und Hippospuren vorbei, wobei die Tiere sich einfach nicht zeigen wollten.

11 März 2010

WM-Fussballstadion




Als ich noch nicht wusste, dass die Visa-Geschichte ein rasches Ende nehmen würde, beschloss ich mir etwas Gutes zu tun. So ging ich zum WM-Fussballstadion und nahm das in der Schweiz fabrizierte Seilbähndli um auf den Aussichtspunkt zu oberst auf dem Stadion zu gehen. Kaum oben angekommen, war das Vehikel kaputt. Mit Sicherheitsgurten (6 für 40 Leute) an einem Seil angekettet konnte einer nach dem andern den Bügel hinunter laufen. Wie auf der Titanic erst Frauen und Kinder, dann ältere Männer… Nach 2h in praller Sonne regte sich plötzlich die Kabine wieder und wir letzten 4 Überlebenden konnten dehydriert und geröstet evakuiert werden.

Visum...


Heil vom Sanipass in der Ebene angekommen, passierte ich den Grenzposten Südafrika. Der Grenzbeamte meinte, er könne mir kein Visum geben. Er nahm mich zur Seite und meinte, es gäbe einen Weg und verlangte unsittliche Handlungen, die ich mit einem freundlichen Lächeln ablehnte. Da ich auch mein schweizer Chäppi nicht hingeben wollte, bekam ich ein 20-Tage Visum anstatt eines für 90 Tage. Er meinte, ich müsse halt jetzt in Durban ein Visum beantragen. In Durban konnte ich gleich am nächsten Tag vorbei gehen und mein Visum beantragen. Der genervte Angestellte verlangte eine Letter of Motivation. Also schrieb ich auf ein Blatt, dass ich Tourist sei und Südafrika bereisen wolle. Er meinte, das sei keine Motivation und ich musste umformulieren, dass ich die Orte besuchen wolle, die ich noch nicht gesehen hätte… Nach der Zahlung nahm er meinen Pass und sagte, ich solle in einer Woche wieder kommen… Eine Woche später hiess es, es dauere nochmals 3 Wochen. Ich setzte alle Hebel in Bewegung und nach mühsamen 15 Telefonaten bekam ich schliesslich nach 8d meine residence permit und meinen Pass zurück.

05 März 2010

Sani-Pass





Zum Glück lernt man in der Schule, dass die Erde rund ist. Denn wenn man am Ende der Welt (Lesotho) in die „most remote area“ (Mekhotlong) fährt und dort über eine Buckelpiste nochmals 3h hoch und hoch und höher donnert, kommt wahrhaftig Zweifel auf, ob man nicht doch bald mal über den Rand der Erde fällt. Aber auf der Passhöhe wartet ein atemberaubender Ausblick; ziemlich gefährlich bei der dünnen Luft! Der Abstieg – eine einstündige Serpentinenfahrt über eine sehr (!) steile Geröllhalde, wie ich es noch nie gesehen habe – führt langsam in die Tiefebene und zeigt einen Abriss über die verschiedenen Klimazonen, bis man schlussendlich aus der kargen Bergvegetation in den Subtropen landet.