Nach dem Besuch eines Stausees, wollte ich auf einen Pass (Sani-Pass), wovon man eine wunderbare Aussicht haben soll. Mitten auf dem Weg gegen 18Uhr sagte der Driver, dass er wegen uns 5 Nasen nicht mehr weiterfahre. Bevor wir uns gross wehren konnten, stand ich mit 4 Basotho (siehe Bild) in the middle of nowhere auf der Strasse. Die Dämmerung setzte rasch ein und es wurde stockdunkel; zudem waren wir auf über 2000m und die Nächte in Lesotho werden sehr kalt; der Himmel war bedeckt und es Blitzte von weit her. Es war totenstill, kein Auto, kein Haus, nichts weit und breit. Die nächste Stadt war ca. 50km entfernt. Es blieb uns somit nichts anderes übrig als uns ins Abenteuer zu stürzen und eine Nachtwanderung in Angriff zu nehmen. Glücklicherweise hatte ich eine warme Jacke und 5 Äpfel in meinem grossen Tramper mit dabei. Nach einer 6-stündigen Wanderung über einen Pass, kamen wir an der Hütte des einen Weggefährten an. Er lud uns ein in seiner 12qm grossen Hütte zu übernachten. Erst dann merkte ich, dass meine Schultern vom Tramper wundgescheuert waren und der Pullover und die Jacke pitschnass waren. Erleichtert und erfreut über ein schlussendlich tolles Erlebnis schlief ich friedlich ein.
16 Februar 2010
Nachtwanderung
Nach dem Besuch eines Stausees, wollte ich auf einen Pass (Sani-Pass), wovon man eine wunderbare Aussicht haben soll. Mitten auf dem Weg gegen 18Uhr sagte der Driver, dass er wegen uns 5 Nasen nicht mehr weiterfahre. Bevor wir uns gross wehren konnten, stand ich mit 4 Basotho (siehe Bild) in the middle of nowhere auf der Strasse. Die Dämmerung setzte rasch ein und es wurde stockdunkel; zudem waren wir auf über 2000m und die Nächte in Lesotho werden sehr kalt; der Himmel war bedeckt und es Blitzte von weit her. Es war totenstill, kein Auto, kein Haus, nichts weit und breit. Die nächste Stadt war ca. 50km entfernt. Es blieb uns somit nichts anderes übrig als uns ins Abenteuer zu stürzen und eine Nachtwanderung in Angriff zu nehmen. Glücklicherweise hatte ich eine warme Jacke und 5 Äpfel in meinem grossen Tramper mit dabei. Nach einer 6-stündigen Wanderung über einen Pass, kamen wir an der Hütte des einen Weggefährten an. Er lud uns ein in seiner 12qm grossen Hütte zu übernachten. Erst dann merkte ich, dass meine Schultern vom Tramper wundgescheuert waren und der Pullover und die Jacke pitschnass waren. Erleichtert und erfreut über ein schlussendlich tolles Erlebnis schlief ich friedlich ein.
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1 Kommentar:
Tolles Erlebnis! Und mit Sicherheit eine bereichernde Lebenserfahrung, welche die meisten Europäer in dieser Form nie machen werden :-)
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